Das Podiumsgespräch «Suizid – reden wir darüber» war ein erster Schritt, ein Thema anzusprechen, über das oft geschwiegen wird. Doch das Gespräch soll weitergehen. Mit einer Filmreihe im Kino Cinepol in Sins wird ein Raum eröffnet für Begegnung, ...
Das Podiumsgespräch «Suizid – reden wir darüber» war ein erster Schritt, ein Thema anzusprechen, über das oft geschwiegen wird. Doch das Gespräch soll weitergehen. Mit einer Filmreihe im Kino Cinepol in Sins wird ein Raum eröffnet für Begegnung, Nachdenken und Austausch.
Der zweite Filmabend findet am Donnerstag, 25. Juni um 19.30 Uhr im Kino Cinepol statt. Gezeigt wird die berührende Schweizer Tragikomödie «Usfahrt Oerlike».
Wenn Hans zurückblickt, war es ein gutes Leben: die Welt gesehen, seine Martheli geliebt. Seit ihrem Tod vor zwei Jahren ist alles anders. Der Alltag überfordert ihn, sein Hund Miller kehrt vom Tierarzt nicht zurück. Hans ist lebensmüde und möchte sterben. Darüber spricht man nicht – ausser mit Willi, seinem engsten Freund, dem er seinen letzten Plan anvertraut.
Mit viel Feingefühl, Humor und Tiefgang nähert sich «Usfahrt Oerlike» den Themen Sterben, Selbstbestimmung, Lebenssinn und Freundschaft. Der Film regt dazu an, über schwierige Fragen nachzudenken und gleichzeitig die Kostbarkeit des Lebens neu wahrzunehmen.
Eine kurze Einführung gibt Martina Suter vom Seelsorgeteam des Pastoralraums Oberes Freiamt. Tickets können auf www.cinepol.ch reserviert werden.
Weiterer Film in dieser Reihe
«The Son» am Mittwoch, 19. August um 19.30 Uhr.
Hinweis: Am selben Abend findet vor dem Film um 18 Uhr in der Kirche Sins ein besonderes Glockengeläut zum 150-jährigen Jubiläum der feierlichen Einweihung des Geläuts der Kirche Sins statt. Anschliessend lädt die Kirchenpflege Sins alle Interessierten zu einem Apéro auf dem Kirchplatz bei der Kirche Sins ein.
Für die Kirche: Martina Suter