Über 60 Mühlauer Senioren bestiegen bereits kurz vor 7 Uhr den prächtigen Doppelstöckerbus. Die Fahrt bis zum Kaffeehalt im Café Knaus in Oensingen verlief sehr zügig, und bereits um 9 Uhr konnten wir die Reise nach Le Brenets antreten. Der Himmel verwandelte sein ...
Über 60 Mühlauer Senioren bestiegen bereits kurz vor 7 Uhr den prächtigen Doppelstöckerbus. Die Fahrt bis zum Kaffeehalt im Café Knaus in Oensingen verlief sehr zügig, und bereits um 9 Uhr konnten wir die Reise nach Le Brenets antreten. Der Himmel verwandelte sein schönes Blau in ein bedrohliches Dunkelgrau, und tatsächlich wurde unser Car mit starkem Regen begossen. Zum Glück fuhren wir dem Unwetter, das viel Schaden in der Gegend von Solothurn bis Zürich anrichtete, davon.
Angekommen in Le Brenets erwarteten uns drei Kleinbusse, die uns durch eine enge Schlucht zum Restaurant Saut du Doubs brachten. Eigentlich wollten wir mit dem Schiff auf dem Doubs ins Restaurant fahren, aber der Wasserstand war zu tief.
Gestärkt nach einem feinen Mittagessen gab es zu unserer Überraschung doch noch eine halbstündige Bootsrundfahrt. Der Einstieg ins Schiff war leider nicht für alle Senioren möglich, da der Wasserstand auf diesem Abschnitt bei minus 10 Metern lag und die Treppen zum Boot dementsprechend zahlreich waren. Auf der Bootsfahrt zeigten sich daher die ausgewaschenen Felsen und seltene Bilder dieser wunderschönen Doubs-Landschaft.
Glücklich bestiegen wir mit etwas Verspätung unseren Car für die Heimfahrt und erlebten wieder einmal einen typischen Feierabendverkehrsstau.
Kein Problem für uns, denn unser versierter Chauffeur Marco wusste uns zu unterhalten, und seine Frau Steffi bediente uns mit Getränken. Die zu unserer Sicherheit mitgereiste Fachfrau Meli durfte ihren Notfallkoffer ungebraucht wieder nach Hause nehmen. Die Heimfahrt durch die zerstörte Gegend im hinteren Dünnerntal erschreckte uns sehr und es wurde uns bewusst, dass wir wieder einmal mehr vom Wetterglück begleitet worden waren.
Für die Mühlauer Senioren: Erika Affolter