Polizeimeldungen
06.02.2026 PolizeimeldungenMuri: Postfiliale überfallen (Zeugenaufruf)
Ein unbekannter Mann hat am Mittwochnachmittag die Postfiliale in Muri überfallen. Er forderte Bargeld und flüchtete mit mehreren Tausend Franken auf einem Fahrrad in unbekannte Richtung. Die ...
Muri: Postfiliale überfallen (Zeugenaufruf)
Ein unbekannter Mann hat am Mittwochnachmittag die Postfiliale in Muri überfallen. Er forderte Bargeld und flüchtete mit mehreren Tausend Franken auf einem Fahrrad in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht Zeugen.
pd | Die Postfiliale in Muri wurde am Mittwoch, 28. Januar kurz vor 16.30 Uhr zum Tatort eines Raubüberfalls. Ein unbekannter, vermummter Mann betrat das Gebäude über die Diensteingangstür. Während er von einer Angestellten Bargeld forderte, hielt er eine Hand in der Bauchtasche seines Kapuzenpullovers – ob er bewaffnet war, ist unklar. Anschliessend flüchtete er mit mehreren Tausend Franken auf einem Velo in unbekannte Richtung. Verletzt wurde niemand.
Trotz sofort eingeleiteter Fahndung mit mehreren Polizeipatrouillen gelang es dem Mann, unerkannt zu entkommen. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Täter wird als etwa 175 Zentimeter gross und schätzungsweise 35 bis 40 Jahre alt beschrieben. Zur Tatzeit trug er einen schwarzen Kapuzenpullover, einen schwarzen Rollkragenpullover, schwarze Jeans, schwarze Lederhandschuhe und schwarze Lederhalbschuhe. Zusätzlich führte er eine schwarze Umhängetasche mit sich. Das Fahrrad war dunkel und mit Gepäckträger sowie Schutzblechen ausgestattet.
Zeugenaufruf
Personen, die Angaben zur Tat oder zum Täter machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei zu melden (Tel. 062 835 81 81 / diebstahleinbruch.kripo@kapo.ag.ch).
Aargau: Polizei warnt eindringlich vor falschen Handwerkern
Im Kanton Aargau sind vermehrt falsche Handwerker unterwegs. Im Fokus der dreisten Diebe stehen insbesondere ältere Menschen, die der Überrumpelungstaktik nicht standhalten können. Die Kantonspolizei Aargau warnt deshalb eindringlich vor dieser Betrugsmasche.
pd | Obschon sich die meisten Betrugsmaschen längst ins Internet verlagert haben, existieren weiterhin sogenannte «analoge Betrugsformen», die per Telefon, Brief oder direkt an der Haustür begangen werden. In den vergangenen Tagen traten im Kanton Aargau Hausierer und falsche Handwerker wieder vermehrt in Erscheinung.
Die Täter gehen dabei planmässig und äusserst dreist vor. Sie klingeln an der Haustür und versuchen unter einem Vorwand, Zugang zur Wohnung zu erlangen. Dabei nutzen sie gezielt das Überraschungsmoment aus und setzen die betroffenen Personen gleichzeitig unter erheblichen Druck. So geben sie etwa vor, den Stromzähler ablesen zu müssen oder kurz die Toilette benutzen zu wollen, um folglich Zutritt zur Wohnung beziehungsweise zum Haus zu erhalten.
Während eine Person die Bewohnerinnen und Bewohner der Liegenschaft in ein Gespräch verwickelt und ablenkt, durchsucht ein Komplize unbemerkt die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Nachdem die vermeintlichen Handwerker die Örtlichkeit verlassen haben, stellen die Geschädigten nicht selten fest, dass Bargeld, Schmuck oder Bankkarten fehlen. Besonders betroffen sind ältere Menschen, die durch das entschlossene und selbstsichere Auftreten der Täter verunsichert werden und sich dadurch beeinflussen lassen.
Echte Hausierer und Handwerker, die unangemeldet an der Haustür erscheinen, sind heutzutage selten geworden. Die Kantonspolizei Aargau mahnt daher zur Vorsicht. Gehen Sie nicht auf Gespräche mit verdächtigen Personen ein und lassen Sie sich an der Haustür weder zu einem Kauf noch zur Erteilung eines Auftrags überreden. Angebote sowie genannte Preise sind stets mit besonderer Sorgfalt zu prüfen. Unterschreiben Sie keine Dokumente, deren Inhalt Sie nicht vollständig verstanden haben, insbesondere wenn dabei Zeitdruck ausgeübt wird. Gewähren Sie fremden Personen grundsätzlich keinen Zutritt zu Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus, und bewahren Sie keine grösseren Mengen an Bargeld zu Hause auf. Schliessen Sie im Zweifelsfall die Tür und wählen Sie umgehend den Polizeinotruf 117.
Aargau: Vorsicht vor Telefonbetrügern!
Ein Telefonbetrüger meldete sich bei einem Senior und verschaffte sich Zugang zu seinem E-Banking. Somit erlangte er über 50’000 Franken.
pd | Am Dienstagnachmittag, 27. Januar erhielt ein 89-jähriger Aargauer einen Anruf eines angeblichen Bankangestellten. Es bestünde ein Problem mit seinem Konto, weshalb ein Fernwarteprogramm installiert werden müsse, um den Fehler zu beheben. Der überrumpelte Senior folgte der Anweisung, wonach die unbekannte Täterschaft anschliessend mehrere Abbuchungen in Auftrag gab, bevor der Senior überhaupt wusste, was um ihn geschah.
In letzter Zeit häufen sich die gemeldeten Fälle der Telefonbetrüge im Kanton Aargau. Die Kantonspolizei warnt erneut vor dieser Masche. Es sollte immer kritisch hinterfragt werden, was gefordert wird. Die Betrüger denken sich teilweise glaubhafte Lügen aus und setzen die Beteiligten stark unter Druck. In dem oben geschilderten Fall sollte der Anruf unterbrochen und bei der zuständigen Bank angefragt werden, ob das überhaupt möglich sei. Im Allgemeinen gilt: Niemals Passwörter und Bankdaten herausgeben oder Fernwartungssysteme zu installieren, um auf das E-Banking Einblick zu verschaffen!
Die Kantonspolizei appelliert an alle, mit nahestehenden Personen, insbesondere älteren Menschen, zu sprechen. Nur so können weitere Delikte verhindert werden. In Verdachtsfällen soll direkt der Polizeinotruf 117 alarmiert werden.
Aargau: Mehrere fahrunfähige Personen im Strassenverkehr angehalten
Die Kantonspolizei kontrollierte am Wochenende mehrere Personen im Strassenverkehr. Viele waren fahrunfähig.
pd | Am Wochenende vom 31. Januar und 1. Februar führte die Kantonspolizei im ganzen Kanton Kontrollen im Strassenverkehr durch. Dabei fiel auf, dass verhältnismässig viele Personen ein Auto lenkten, obwohl sie deutlich alkoholisiert waren oder mutmasslich sogar unter Betäubungsmitteleinfluss standen.
In den frühen Morgenstunden vom Sonntag, innerhalb von zwei Stunden, wurden sogleich vier alkoholisierte Personen an einer Kontrollstelle auf der Autobahn aus dem Verkehr gezogen. Während des ganzen Wochenendes stoppte die Polizei knapp ein Dutzend Autofahrende und nahm zwei Personen den Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes ab.
Im Allgemeinen gilt: Wer Alkohol trinkt, fährt nicht. Darüber hinaus gibt es verschiedene Alternativen, sei es der öffentliche Verkehr, ein Taxi oder Freunde, welche nicht zu Genussmitteln gegriffen haben, um sicher nach Hause zu gelangen.
