Idee Lotsendienst wird Realität


Mühlau

Mit viel Engagement, freiwilligen Helfern und in Zusammenarbeit mit der Schulpflege und der Polizei wird die Überquerung der Hauptstrasse beim Pfarrhaus für die Kleinsten etwas sicherer.


ci. Der von Rahel Scheuber ins Leben gerufene Lotsendienst startet am 15. Februar. Er gewährleistet eine Hilfestellung für die Kindergartenkinder. Zur Zeit sind 15 Kindergärtler vom Unterdorf zur Schulanlage unterwegs und müssen je nach Stundenplan zwei bis vier mal täglich die Hauptstrasse beim Pfarrhaus überqueren. «Die Lotsen stehen zur Sicherheit am Fussgängerstreifen. Autofahrer sehen die kleinen Kinder oft erst spät oder gar nicht. Insbesondere der von Sins her kommende Verkehr birgt grosse Risiken», so Scheuber. Am letzten Donnerstag wurden die Helferinnen und Helfer durch die Polizei instruiert. Im Schneegestöber standen zehn Frauen und Männer, die sich für den Lotsendienst eingetragen haben. Sie hörten aufmerksam den Ausführungen des Verkehrsinstruktors der Regionalpolizei Muri, Markus Baumgartner, zu. Er kennt sich in den Oberfreiämter Gemeinden aus. «Ich bin in Mühlau Schulpolizist und für die Verkehrsschulung der Kinder zuständig, ich kenne die Region und die tückischen Strassenabschnitte», so Baumgartner. Er betonte, wie wichtig es sei, dass die Kinder lernen, selbständig über die Strassen zu gehen.


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