Hochwasserschutz soll verbessert werden


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Zwischen Dietwil und Bremgarten bestehen entlang der Reuss Defizite beim Schutz vor Hochwasser. Diese werden derzeit vom Kanton untersucht. Mögliche Lösungen kosten zwischen 35 und 60 Mio. Franken.


pd/red. pd/red | Vor 16 Jahren trat an verschiedenen Stellen die Reuss über die Ufer. Das Hochwasser im August 2005 führte an zahlreichen Orten zu Ausuferungen und Überflutungen mit einer Schadensumme von rund 30 Mio. Franken im Kanton Aargau. Dieses Hochwasserereignis zeigte auf, wo überall Handlungsbedarf bestand. Zwischenzeitlich wurden an den wichtigsten neuralgischen Stellen Massnahmen umgesetzt. So wurde beispielsweise ein kritischer Dammabschnitt in Mühlau verstärkt. Das Obere Reusstal von Dietwil bis Bremgarten ist geprägt von langen Dammstrecken entlang der Reuss. Im heutigen Zustand ist bei einem Hochwasserereignis wie im Jahr 2005 mit Dammbrüchen mit grösseren Ausuferungen in die Reussebene zu rechnen. Weiter ist im Abschnitt Dietwil-Oberrüti der 80 bis 100 Jahre alte Reussdamm in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Im Rahmen eines Variantenstudiums erstellte der Kanton verschiedene Lösungen, um den Hochwasserschutz weiter zu verbessern. Einbezogen wurden Vertreter der Nachbarkantone Luzern, Zug und Zürich, Vertreter der Regionalplanungsverbände und Gemeinden und weitere Interessenvertreter. Dabei wurden folgende Ziele verfolgt:

– Hochwasserschutz sicherstellen

– Stabilität der Reussdämme verbessern

– Reduktion von extremen Abflussspitzen durch Hochwasserrückhalt

– Ökologische Aufwertung der Flusslandschaft


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