Adler setzt auf Regenerative Landwirtschaft


Oberrüti

Mutterkuhhalter Pirmin Adler bewirtschaftet seinen 22-Hektaren-Betrieb nach den Grundsätzen der Regenerativen Landwirtschaft. Für ihn ist das ein Differenzierungsmerkmal in der Direktvermarktung. Er macht es aber auch der Natur zuliebe.


pc. In der Schweiz arbeiten immer mehr Landwirte nach regenerativen Prinzipien. Auch Pirmin Adler aus Oberrüti hat sich dazu entschieden. Eine naturnahe und nachhaltige Lebensmittelproduktion ist für ihn ein wichtiges Anliegen. Seit einem Jahr befasst er sich intensiv mit dem Thema «Regenerative Landwirtschaft». Dafür absolvierte er einen Kurs und setzt das Erlernte in seinem Betrieb um. Dies zum einen, weil es einem Kundenbedürfnis entspricht, zum andern aber auch, um die Bodenqualität zu verbessern – für die Natur aber auch für nachkommende Generationen.


Bodenqualität wichtig

Den Betrieb hat Pirmin Adler von den Eltern vor fünf Jahren übernommen. Sein Vater hatte schon vor 18 Jahren von Milch- auf Mutterkühe gewechselt. Adler besitzt 35 Limousin-Mutterkühe. Insgesamt beträgt der Viehbestand rund 90 Tiere. Für sie alle will der Oberrüter nur das Beste. Qualität steht bei der Fleischproduktion im Vordergrund. Deshalb verfüttert er den Tieren nur Futter, welches auf dem Hof produziert wurde. Und um möglichst hochwertiges und gesundes Futter – Gras, Heu und Mais – zu erhalten, ist vor allem die Bodenqualität wichtig. Hier kommt die Regenerative Landwirtschaft ins Spiel. Adler sammelt an verschiedenen Standorten regelmässig Bodenproben, die er dann laufend analysiert und vergleicht. Durch angepasste Massnahmen kann die organische Bodensubstanz stetig verbessert werden. Nicht nur für gesundes Futter ist das wichtig, sondern auch für die Natur: Der Aufbau der biologischen Vielfalt des Bodens führt unter anderem zu einer atmosphärischen Kohlenstoffsenkung (CO2-Senke) und einer Verbesserung des Wasserkreislaufs.


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