Trainieren wie Rocky Balboa


Sport

Eigentlich war ein Trainingslager in Verbindung mit der U23-Europameisterschaft im österreichischen Vals geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie änderten die Coaches der Ringerstaffel Freiamt das Programm kurzfristig und die Ringer absolvierten ein Athletiktrainingslager in Golzern UR, der Heimatstätte von Coach Reto Gisler.

pd. Am Samstag, 18. Juli, startete das diesjährige Trainingslager. Zum Start wanderten die Ringer der ersten und zweiten Mannschaft der Ringerstaffel sowie einige Ringer anderer Mannschaften die letzten Höhenmeter von Bristen zum Golzernsee hinauf. Oben angekommen warteten bereits die ersten Vorbereitungsarbeiten auf das Team. Bäume wurden gefällt, aus welchen Tore für ein Fussballspiel auf der einzigen ebenen Fläche des Maderanertals angefertigt wurden sowie ein Volleyballfeld am Rand des wunderschönen Golzernsees.

Alternatives Training

Am Sonntagmorgen um 7.00 Uhr startete das Training offiziell. Mit dem Titelsong des Films Rocky Balboa "Gonna Fly Now" wurde das Team aus dem Träumen geweckt. Die Filmfigur Rocky Balboa wurde somit zum Motto des Trainingscamps. Auf altmodische Art und Weise das Training zu gestalten, stellte eine abwechslungsreiche Alternative zum ringerspezifischen Training auf der Matte dar. Mit körpereigenen Übungen und mit Hilfsmitteln wie Holzstämmen, alten Schubkarren, Zugseilen oder Spalthammern wurde an der Athletik und Kondition der Athleten gefeilt. Ein intensiver Parcour rund um den See, mit teils begeisterten Touristen am Golzernsee. Aber auch an der Technik wurde intensiv gefeilt. Randy Vock gab den Freistil-Ringern sein technisches Wissen weiter und Pascal Strebel vermittelte den Greco-Ringern gewinnbringende Techniken. Das Gelände war für die Coaches Marcel Leutert und Reto Gisler natürlich sehr einladend für Bergläufe. Die Ringer wurden bis zur Windgällenhütte hinaufgetrieben. Statt der angeschriebenen 120 Minuten waren die Ersten nach 40 Minuten am Ziel. Oben angekommen luden das herrliche Panorama und das sonnige Wetter ein, um ein Bierchen zu nehmen und einen Jass zu klopfen. Letzteres begleitete die Mannschaft die ganze Woche hindurch, was teilweise für den Teamspirit nicht nur förderlich war...

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