Elektra Sins senkt erneut die Strompreise


Sins

Der Strompreis für Haushalt- und Gewerbebetriebe sinkt um 2,9 Prozent. Dies und mehr haben die Mitglieder der Elektra Sins an ihrer virtuellen Generalversammlung beschlossen.

pc. Coronabedingt führte die Elektra Sins ihre Generalversammlung auf elektronischem Weg durch. 172 Mitglieder nahmen daran teil. Sämtliche Traktanden wurden mit grosser Mehrheit angenommen. Der Elektra Sins geht es gut, wie der Jahresbericht des Präsidenten zeigt. «Das vergangene Geschäftsjahr ist für uns erneut erfolgreich verlaufen. Die rege Bautätigkeit, vor allem der Umfahrungstunnel, wirkte sich positiv auf unser Arbeitsvolumen aus», hält Albert Amstutz fest.

Energieverbrauch

Der Energieverbrauch in Sins ist 2019 gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent angestiegen. Der Anstieg ist bei den Haushalt- und Gewerbekunden zu finden, wie auch beim Baustrom.

«50 Prozent unseres Energieeinkaufs beschafften wir mit Wasserzertifikaten Schweiz und 50 Prozent mit Kernenergie aus der Schweiz. Somit haben wir 100 Prozent Inlandproduktion», so Amstutz. Die gesamte Produktion aus erneuerbarer Energie (4,85 Prozent), Photovoltaik (inkl. KEV) und Wasser sowie Biomasse lag bei 991‘164 Kilowattstunden.

Gutes Stromprodukt

Vom Produkt Sinser Ökostrom wurden 475’067 Kilowattstunden produziert und davon 394’790 Kilowattstunden an die Kundinnen und Kunden verkauft. Das sind 32'406 Kilowattstunden mehr als 2018. 2019 wurden zusätzliche Anlagen gebaut. «Mit der produzierten Energie aus modernen Solaranlagen, die auf Dächern in Sins installiert sind, haben wir ein sehr gutes Stromprodukt», ergänzt Amstutz.

Gut unterwegs

Der Bruttogewinn im Elektrizitätsbereich beträgt 934‘408 Franken, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahresgewinn um 23 Prozent entspricht. Beim Datenleitungs-Netz liegt der Bruttogewinn im Bereich des Vorjahres (2019: 187'000 Franken). Die Elektra Sins schliesst das Jahr 2019 mit einem Reingewinn von 238‘301 Franken ab.

Erneute Strompreissenkung

Zum siebten Mal in Folge kann der Strompreis für Haushalt- und Gewerbebetriebe leicht gesenkt werden. Der diesjährige Rückgang beträgt 2,9 Prozent. Ein Haushalt, der 2013 eine Stromrechnung von 633 Franken bekam, bezahlt heute für den gleichen Strombezug noch 498 Franken. Dies entspricht einem Rückgang von 135 Franken oder 21,3 Prozent.

Die Abonnementsgebühr für den Datenleitungs-Anschluss bleibt unverändert bei 16.50 Franken pro Monat.