Glimpflich davongekommen


Region

Sturmtief Petra führte im Kanton Aargau zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Umgewehte Bäume und Baustellenabschrankungen blockierten etliche Strassen.

pc. Begleitet von starken Böen und Niederschlägen erreichte das Sturmtief Petra den Kanton Aargau in der Nacht auf Dienstag, 4. Februar. Die ersten Meldungen gingen bereits am Montagabend gegen 18.00 Uhr bei der Kantonalen Notrufzentrale ein.Insgesamt waren bis zu 40 Feuerwehren an rund 60 Schadenplätzen auf dem ganzen Kantonsgebiet im Einsatz. Hauptsächlich wehte der Sturm Bäume um, riss Bauabschrankungen aus der Verankerung und blies Gegenstände fort. Durch umgewehte Bäume wurden einige Haupt- und Nebenstrassen blockiert. Verletzte Personen sind bis anhin keine zu verzeichnen. Der Kantonspolizei Aargau liegen keine Angaben über die Höhe der Schäden vor.

Vier Einsätze der Feuerwehr Sins-Abtwil

Die Feuerwehr Sins-Abtwil erhielt gleich vier Meldungen. Der gröbste Schadenplatz befand sich in der Bodenmatt in Fenkrieden. Gleich mehrere Bäume fielen dem Sturm zum Opfer, sodass ein Forstunternehmen aufgeboten werden musste, um die Schäden zu beheben. Bei den anderen drei Schadenplätzen konnte die Feuerwehr die Strassen selber von den umgestürzten Bäumen befreien: auf der Aarauerstrasse in Sins Richtung Auw, in Abtwil auf der Oberrüterstrasse und im Sinser Brandwald Richtung Reithalle. Ruhig blieb es im Fall Sturm Petra bei den Feuerwehren Auw, Mühlau und Beinwil. Die Feuerwehr Dietwil-Oberrüti musste umgestürzte Bäume auf der Strasse zwischen Oberrüti und Abtwil entfernen. Auf der SBB-Strecke zwischen Boswil und Muri kam es am frühen Dienstagmorgen zu einem Unterbruch.