Der Start der Umfahrung ist geglückt


Sins

Die Verantwortlichen der Südwestumfahrung luden Projektbeteiligte und Vertreter der Gemeinde zum Apéro ein.

pc. Vor einem Monat startete der Bau Südwestumfahrung. Zwischenzeitlich sind die Bagger aufgefahren und die ersten Aushübe vorgenommen. Zeit für einen Apéro, dachten die Verantwortlichen. Erhard Wyss, Projektleiter Grossprojekte des Kantons Aargau, begrüsste die geladenen Gäste und die Mitarbeiter der ausführenden Bauunternehmungen – die Leuthard Bau AG und die Strabag AG – auf dem Installationsplatz. «Wir sind fulminant gestartet», so Wyss. Mit dabei war auch der komplette Sinser Gemeinderat. «Wir sind froh, dass es jetzt so richtig losgeht», ergänzt Gemeindeammann Josef Huwiler.

Roman Stalder, Geschäftsführer der Leuthard Bau AG, fasste das zeitliche Geschehen bis zum Baustart für die Anwesenden zusammen – von der Bewerbung bis zur Auftragserteilung.

«Wir wussten, dass das kein einfaches Projekt sein wird», so Stalder. Man habe mit der Firma Strabag einen guten Partner gefunden und konnte sich im letzten Jahr bei verschiedenen Pro- jekten «warmspielen». «Wir wollen die Effizienz steigern, Transporte minimieren und die Plausibilisierung der Bauabläufe für alle Mitarbeiter fördern», so Stalder weiter. Für die Arbeitssicherheit werde viel getan, damit der Bau unfallfrei durchgeführt werden kann.

«Damit wir das Programm speditiv abwickeln können, brauchen wir optimierte Prozesse», so Stalder. Die erreiche man unter anderem durch die Digitalisierung, die bei der Maschinen- steuerung, Überwachung oder Rapportierung eingesetzt wird. Letztere war eine Herausforderung, da die Systeme der beiden Baufirmen zusammengeführt werden mussten. «Sämtliche Maschinen und Bagger sind mit GPS-Steuerungen ausgerüstet, sodass der Maschinist autonom ein Aushubprofil erstellen kann, das zentimetergenau dem Soll-Profil entspricht», erklärt Stalder.

Jonas Aschwanden von der Strabag AG in Erstfeld lieferte am Apéro technische Infos zum Bauablauf. «Das ist genau unsere Kernkompetenz: Baggern und Tunnelbauen», so der Urner. Er ist sicher, dass dank der guten Planung die sehr engen Termine gut gemeistert werden können. «Wir haben eineinhalb Jahre Zeit, die 75 Blöcke im Tunnel umzusetzen.» Nicht zu vergessen seien die Bachtalbrücke und sämtliche Strassenbauarbeiten. «Alle Beteiligten sind gefordert.»