Die Party steigt beim Einhorn-Kreisel


Sins:

Am Sonntag, 11. Juni, gibt es in Sins im Rahmen der Tour de Suisse ein kleines Volksfest. Dabei dreht sich alles um den Einhorn-Kreisel.

ew/red. «Da müssen wir etwas machen», dachte sich Marco Florida, nachdem er im "Anzeiger" gelesen hatte, dass die Radprofis der Tour de Suisse vier Mal um den Einhorn-Kreisel in Sins fahren. Florida ist bekannt für gute Ideen. Erneut konnte er viele begeistern, um bei der neusten Aktion mitzumachen: Der Veloclub Sins, die Villiger Druck AG, die reformierte Kirchgemeinde Muri, Sins Kultur und die Brauerei Sins GmbH folgten seinem Ruf und organisieren einen grossen Empfang für die Radfahrer - und vor allem ein Volksfest für die Bevölkerung!

Das Restaurant Mexicano unterstützt das Projekt und steht am Sonntag, 11. Juni, von 11 bis 20 Uhr, mit seiner ganzen Infrastruktur zur Verfügung. Zudem spendet es die dekorativen Fahnen, die rund um das Festgelände aufgestellt werden. Auf dem Einhornplatz wird es zwei Getränkestände geben und einen Grillstand, der vom Veloclub geführt wird. Ab 15 Uhr sorgt der Handörgeler Tony Abächerli für Livemusik. Und damit die Zuschauer nichts verpassen, stehen auf dem Platz zwei TV-Geräte, die das Rennen live übertragen.

Ein einmaliger Tag

Das Fest startet bereits um 8 Uhr 30. Dann werden die ersten Amateure den Einhorn-Kreisel passieren. Dabei werden auch einheimische Radfahrer erwartet, die jetzt schon auf viele Fans hoffen. Stefano «Fosi» Florida, der Wirt vom Mexicano erwartet über 300 Zuschauer. Schliesslich sei das etwas Einzigartiges, «das werden wir hier nie mehr erleben, dass die Tour de Suisse in dieser Form durch Sins kommt.»

Auch der Pfarrer Hansueli Hauenstein, von der reformierten Kirchgemeinde, Yvonne Notter, die Gemeinderätin und Präsidentin der Sinser Kultur- und Marketingkommission und Dani Villiger von der Villiger Druck AG liessen sich für eine Zusammenarbeit begeistern. Der Inhaber der Druckerei bietet in seinem Garten drei Tische mit bester Aussicht auf das Renngeschehen. Villiger ist sich bereits sicher wer am Schluss die Nase vorn hat: «Martin Elmiger gewinnt diese Etappe.»

Ein Fest für alle

Wer gewinnt, wird in Sins jedoch nicht so wichtig sein. Es soll ein Volksfest für alle werden. Deshalb der Grill und die zwei Getränkestände. Einer davon wird von Martin Schindler betrieben. Er ist der Mitinhaber der Brauerei Sins GmbH. Er bietet sein beliebtes, selbstgebrautes Seiser Bier an. Den zweiten Getränkestand übernimmt der Tausendsassa Marco Florida. Doch das Gründungsmitglied des Tell-Clubs hat noch eine andere Aufgabe: Er fungiert am Anlass als Platzwart. «Es braucht immer einen Platzwart», ist der Organisator überzeugt. Wenn jemand etwas brauche, sei er präsent. Mit Velofahren habe er zwar nicht viel am Hut, obwohl er auch schon bei minus zehn Grad zur Arbeit geradelt sei, «hier geht es darum ein gutes Fest zu organisieren, das ist unser Beitrag», sagt er und hofft auf schönes Wetter und viele Leute.