"Das nehmen wir nicht mehr hin"


Sins:

Am 8. November reisen Lehrkräfte sowie andere Mitglieder aus verschiedenen Berufsverbänden nach Aarau, um vor dem Grossratsgebäude gegen den geplanten Bildungsabbau zu demonstrieren.

pc. Es brodelt bei den Volksschulen. DerRegierungsrat des Kantons Aargau fordert erneut, dass in den Jahren 2017 bis 2020 das Schulangebot massiv gekürztwird. Pro Jahr sollen gemäss einem Elternbrief der hiesigen Schulen die Bildungsabgaben um 10 Millionen Franken (2. Halbjahr 2017) bis 24,2 Millionen Franken (2020) gekürzt und dabei 150 Lehrer-Vollpensen abgebautwerden – und dies bei steigender Schülerzahl.

Schon früher wurde bei der Bildung gespart, doch die neuen Forderungen lassen das Fass nun überlaufen. «Jetzt ist es genug. Diesmal sollen klar die Schüler darunter leiden. Das nehmen wir nicht mehr hin», protestiertVeronika Burren, Schulleiterin Oberstufe Sins. Damit steht sie nicht alleine da. Lehrkräfte aus dem ganzen Kanton reisen am Dienstag,

8. November, nach Aarau und demonstrieren gegen die geplanten Kürzungen.

Abbau quer durchs Angebot

Gemäss dem Elternbrief, der dem «Anzeiger» vorliegt, soll bei sämtlichen Schulangeboten gespart werden. Betroffen sind fremdsprachige Kinder, Primarschulen, Real-, Sekundar- wie auch die Bezirksschule: Das Wahlfachangebot wird immer stärker reduziert. Die Eltern der Sinser Primarschüler erhielten den Brief mit sämtlichen vorgeschlagenen Abbaumassnahmen –unterzeichnet von Schulleiter Roman Wettstein und Schulpflegepräsident Jakob Sidler. Mit dabei: ein Flyer und ein Resolutionsbogen. Auch in anderen Gemeinden erhielten Eltern ähnliche Briefe.

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