Mit dem Schiff um die ganze Welt


Sins:

Steuerbord, Backbord, Los! Das war das Motto des diesjährigen Sommerlagers der Pfadi Sins, welches in Andwil SG stattgefunden hat. Mit viel Geschick reisten wir mit dem Schiff von Kapitän Kunibärt um die Welt, wobei wir viele Abendteuer erlebten.

Wir starteten mit einer grossen Mädchenschar am Sinser Flughafen, um uns nach der Suche nach dem etwas verwirrten Kapitän Kunibärt zu machen. Nachdem wir ihn und sein Schiff in Kanada gefunden haben, starteten wir mit dem Schiffsausbau, wo wir Hängematten, eine Liege und einen Sonnenschutz bauten. Anschliessend besprachen wir gemeinsam die Boardregeln und übten das Evakuieren.

Der nächste Tag verbrachten wir bei den Russen, wo wir dann leider im Eis gefangen waren und in China Hilfe holen mussten, was eine zweitätige Wanderung mit sich brachte.

In der bekannten chinesischen Stadt St. Gallen-Schi trafen wir wieder Kapitän Kunibärt, welcher das Schiff bereits selbst aus dem Eis befreien konnte. In den bekannten chinesischen Filmstudios eigneten wir uns Ninja-Fähigkeiten an und am Abend wurden 6 Matrosen befördert – die Taufe der neuen Pfadistüfler fand statt. Wir tauften auf die Namen Kajuki, Akela, Frappé, Varuna, Gignol, Fjumina und das Küchenmädchen Pepper.

Nun standen wir irgendwo an der Küste Australiens. Da sich unsere Vorräte langsam zu Ende neigten, erspielten wir uns in einem Geländespiel weiteres Essen. Am Abend hatte sich Kapitän Kunibärt mit den Ureinwohner angefreundet, mit welchen wir gemeinsam Lieder rund um das Lagerfeuer sangen.

Am Mittwoch kamen wir in Indien an, wo wir die verschiedensten Tiere im Zoo besuchten. Am Abend lernten wir von Kapitän Kunibärt, welcher ehemaliger Pfadfinder ist, eine Pfaditradition, das Verspechen und Gesetz, kennen.

Der nächste Tag startete in Somalia, wo wir mit unseren Verbündeten, der Jungwacht Sins, gegen die Piraten kämpfen. Nach dem Schnitzen erspielten wir uns am Nachmittag gemeinsam das Abendessen, wo uns die Piraten dauernd das bereits erkämpfte abnahmen. Irgendwann konnten alle über dem Feuer Faijtas kochen und den Erfolg geniessen. Nach einem lustigen Abend verabschieden wir uns wieder voneinander und wir kehrten auf unser Schiff zurück, welches kurz darauf ablegte.

Das Ziel war Equatorialguinea. Die Einwohner empfangen uns beim Morgenessen mit einem lustigen Tanz. Wir zeigten den Einwohner verschiedene Spiele von uns wie KUBB, Blachenvolleyball und Völkerball. Am Nachmittag lernten sie uns eigene Spiele, welche vor allem mit viel Wasser zu tun hatte. Danach genossen wir alle gemeinsam ein Festmahl um das Lagerfeuer und liessen das Pfadilager ausklingen.

Am letzten Tag putzten wir das Schiff und flogen mit dem Flugzeug wieder nach Sins zurück.

Wir danken allen Mädchen für das tolle Lager, den Eltern für das Vertrauen, allen Sponsoren für die grossartige Unterstützung und dem ganzen Leitungsteam für den untermündlichen Einsatz!

Für die Pfadi Sins, Tamara Bütler