Waldispühl: «Elf Jahre sind genug»


Oberfreiamt

Die Mitglieder des Gewerbevereins Sins und Umgebung wählen am Montag, 7. März, einen neuen Präsidenten. Grund für den «Anzeiger», mit Noch-Präsident Guido Waldispühl auf seine Amtszeit zurückzublicken.

pc- Guido Waldispühl, Sie waren elf Jahre Präsident und seit 2000 im Vorstand des Gewerbevereins. Jetzt geben Sie ab. Wieso?

Guido Waldispühl: Es sind verschiedene Gründe. Zum einen haben wir ein tolles Team im Vorstand, welches sehr gut funktioniert. Zum andern finde ich, dass es im Präsi- dentenamt regelmässig zu einem Wechsel kommen soll. Ich bleibe dem Verein als Mitglied erhalten und biete meine Mithilfe weiterhin an, wo es nötig ist.

Wenn Sie auf Ihre Tätigkeit für das regionale Gewerbe zurückschauen, was waren für Sie dabei die Höhepunkte?

Ganz sicher die SIGA-Gewerbeausstellungen. 1998 begann ich als OK-Präsident mit einem Team die erste Ausstellung zu planen, die 1999 stattfand. Inzwischen kamen drei weitere dazu (2004, 2009, 2014). Aber auch die «Sins im Advent»-Anlässe, die ich von Anfang an begleitet habe, waren tolle Highlights.

Was gab Ihnen in den vergangenen Jahren zu denken? Sprich, was fanden Sie weniger toll?

Was mir zu schaffen macht, ist der Trend beim Einkaufsverhalten der Bevölkerung. Immer häufiger wird im Internet eingekauft. Wir haben hier unsere Läden, die nebst Arbeitsplätzen vieles bietet, was es im Internet nicht gibt. Auch der Einkaufstourismus gibt mir zu denken. Wenn wir uns das nicht bewusst machen, kommt irgendwann die Retourkutsche. Dann muss man sich nicht wundern, wenn es hier keine Geschäfte mehr gibt...

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