Rekordverdächtige Besucherzahl

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Kulturgut Martinimarkt

Bestes Marktwetter, trocken und kalt, lockte sehr viele Besucher auf den traditionellen Martinimarkt in Muri. Entlang der Marktstrasse und rund um`s Kloster reihten sich 143 Marktstände.

fqh. Schon von weitem war der Martinimarkt ein Fest für die Sinne.

Der Duft von feinen gebrannten Mandeln, Crêpes, heisse Maroni, Glühwein und deftigen Käsespezialitäten versprachen leckere Gaumenfreuden. Einige Kindergartenkinder, so wie Tim, Viola und Noah hatten Glück und durften bereits am Morgen mit Ihrer Gruppe schon mal auf dem Markt vorbeischauen. Ein ganz besonderer Tag - Zuckerwatte zum Znüni gibt es schliesslich nicht alle Tage. Die Schulkinder mussten bis zum Mittag warten eh sie sich mit ihrem Märtbatzen den ein oder anderen Wunsch an Spielsachen, Luftballons oder Schleckereien erfüllen konnten und hatten am Nachmittag auch in diesem Jahr schulfrei. Wer wollte machte Luftsprünge beim Bungee-Trampolin auf dem Kosterhof. Die kleinen Marktbesucher drehten ihre Runden nebenan im Karussell - im Flugi und Helikopter gings auch hoch hinaus.

Sehen, schmecken, riechen

Das Angebot war wie immer abwechslungsreich und bunt. Duftlampen und –öle, Kräuter, Antipasti, Kappen und Schals, Schmuck und Praktisches für den Haushalt. Marktfahrer Hans-Rudolf Liebherr aus Madiswil verkaufte an seinem Stand die Flasche für jede Tasche. „Das ist eine Flasche, da können Sie 7 Deziliter reinfüllen, 4 Deziliter draus trinken und die Flasche ist immer noch voll, verriet der Verkaufsprofi.“ Wie das geht? „Squeasy“ kann man zusammenfalten, ist garantiert ohne PBA Weichmacher und ist zu 100 Prozent Swiss Made und recycelbar verspricht der Hersteller. Handgemachte Dekoration aus Blech, für draussen oder drinnen gab es am Stand von „iisekonscht“ aus Muri. Mit verschiedenen Bearbeitungstechniken entstehen dekorative Kunstwerke. Patina und Rost geben den Werken noch einen ganz besonderen Charme. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2c von der Bezirksschule Muri sammelten an ihrem Stand mit heissem Punch und frischen Waffeln für ihre Klassenreise mit noch unbekanntem Ziel. Klar, denn die Einnahmen bestimmen die Ausgaben.

Das letzte Mal

Für Patricia Küng ist der diesjährige Martinimarkt der letzte als verantwortliche Marktchefin. Sie hatte die vergangenen sieben Jahre das Marktgeschehen sowohl für den Martinimarkt als auch für den Maimarkt in Muri sehr erfolgreich organisiert. „So ein Event, ist natürlich nicht allein zu schaffen. Es müssen Plakate, Signalisationen und Marktstände bereit gestellt werden, das wäre ohne die tatkräftige Unterstützung vom Bauamt undenkbar“, erklärte die Marktchefin. Für die reibungslose Stromversorgung der Marktstände sorgt die EFA, für geordnete Verhältnisse vor, während und nach dem Markt die Regionalpolizei.

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