Pompöser Auftakt zum Jubiläumsjahr

Männerchor Beinwil

Mit der Premiere des Konzerts und Theaters begann für den Männerchor Beinwil/Freiamt das grosse Jubiläumsjahr. Rock ‘n‘ Roll-Lieder und Theater-Verwirrungen dominierten dabei die Aufführungen.

pc. Für das bevorstehende 100-Jahr-Jubiläum traten die Mitglieder des Männerchors bei der Premiere ihres diesjährigen Konzertes bereits kräftig aufs Gaspedal. Mit Rock ‘n‘ Roll-Stimmung pur verwöhnten sie die zahlreich erschienenen Gäste. Im Anschluss sorgte bestes Theater für begeisterte Zuschauer. Und wer es verpasst hat: Es gibt noch eine Gelegenheit, um die stimmungsvolle Aufführung des Männerchors Beinwil/Freiamt und der Theatergruppe nachzuholen.

Let‘s Rock ‘n‘ Roll

Auch in diesem Jahr liess sich das OK des Männerchores etwas ganz besonderes einfallen. Einbezogen wurde die Freiämter Formation Roadmaster. Mit ihr und den zahlreichen Sängern hatte die Dirigentin Theres Meienberg alle Hände voll zu tun: „Es war nicht einfach, die Männer in die Harmonie zu führen…“ Meienberg, die schon als Kind den Traum hatte, einmal Tierdompteurin zu werden, ist es jedoch eindrücklich gelungen, ein unterhaltsames Programm einzuüben, was bei der Premiere auch das Publikum erfahren konnte. Rahel Villiger und Corina Brunner führten souverän durchs Programm. Los gings mit dem Männerchor-Klassiker „Jägerlust“. Wunderschön war die Männerchor-Version von „La Montanara“ und auch „I habe a Dream“, dem ABBA-Klassiker brillierten die Männer. Dabei kamen auch die Musiker ins Spiel. Als dann beim „Babysitter-Boogie“ Arthur Leu im Kinderwagen über die Bühne zu den Roadmaster’s geschoben wurde, gings los mit der Partystimmung im Saal. Der Bann war gebrochen, die Lieder „Under the Boardwalk“, „The Rose“ und auch „Tausendmal Du“ wirkten bereits wie Zugaben. Natürlich gab es zum Schluss des Konzerts nach tosendem Applaus auch die dazu.

Theater vom Feinsten

Mit dem Stück „Hoppla Frau Marquart“ brillierte auch die Theatergruppe. Gody Küng vom Männerchor spielte die Hauptrolle. Dabei zeigte er sein beeindruckendes Können. Beim Stück geht es um zwei Ehepaare und deren Verwirrungen, als ein Liebesbrief gefunden wurde. Wer der Liierten mit wem fremdgehen möchte und es nicht kann, da die Marquarts zuhause bleiben, zeigen die Akteure der Theatergruppe auf witzige und unterhaltsame Weise. Bruno Villiger führe wiederum souverän die Regie.