Eingebettet zwischen Kirche und Badi

Bereits nach den Herbstferien konnte das neue Schulhaus in Dietwil von denErst- und Zweitklässlern bezogen werden. Am letzten Samstag folgte nochdie offizielle Einweihung mit Einbezug der ganzen Bevölkerung.

rico. Die verschiedenen Redner, Gemeindeammann Pius Wiss, Architekt Yves Siegrist, Schulleiter Stefan Koch und Schulpflegepräsident Marco Herzog, lobten das gelungene Werk, das platzsparend und energiefreundlich auf kleinem Raum realisiert werden konnte. Der Aufbau auf dem alten Feuerwehrlokal besticht durch Formschönheit, durch gelungene Farbgebung undEffizienz. Mit dem Neubau ist Dietwil gut gerüstet für die wachsenden Schülerzahlen, die bis ins Jahr 2018 zirka 140 Kindergärtler und Primarschüler –auch wegen der Umstellung des Schulsystemsauf 6/3 – betragen wird.

Gleichzeitig mit der Einweihung des neuen Schulhauses feierte das alte Schulgebäude seinen 100. Geburtstag. Aus diesem Grunde wurde ein Wettbewerb für die Namensgebung der beiden Schulhäuser ausgeschrieben. Mit «Chileblick» für das alte Schulhaus und «Badiblick» für das neue Schulhaus gewannen Cornelia und Ferdi Grüter mit ihren drei Kindern den Wettbewerb und dazu ein Familien-Saisonabo für die Badi Dietwil. Für die Einweihung hatten sich die Kinder mit ihren Lehrerinnen musikalische Darbietungen ausgedacht. Als «Highlight» sangen sie die Eigenkompositionvon Andrée Trautmann undRahel Solenthaler «Chömid i d’Schuel, cho schribe und cho rächne». Pfarreileiter Andres Lienhard segnete anschliessend das neue Schulhaus symbolisch ein, bevor die vielen Anwesenden sich auf den Rundgang begaben –inklusive Ausstellung der alten Schulgeschichte– und nachher einen reichhaltigen Apéro bei schönstem Herbstwetter genossen.